Where the good stuff comes from: Caol Ila

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Caol Ila

Was geht uns immer das Herz auf. Die Fähre von Kennacraig biegt in den Islay Sound ein und man erspäht die Caol Ila Destille. Die Schönheit des Gebäudes lieht im Auge des Betrachters. Ein äußerst funktionaler Bau, der in den 1970ern neu errichtet wurde. Bestehen tut die Destille seit 1846 und wurde von Hector Henderson gegründet.

Erwähnt wurde Sie bereits in dem hervorragendem Buch „The Whisky Distilleries of the United Kingdom“ von Alfred Barnard, veröffentlicht 1887. Barnard nähert sich in seinem Buch von der Inselseite der Destille:

Die Paps of Jura von Caol Ila aus gesehenEver since our residence upon the island we had been longing for a nearer view of the famous „Paps of Jura,“ and here they appeared before us, seeming to rise straight out of the sea, their base washed by the waters of the sound, which, looking so beautiful and yet so treacherous, rush between the two islands with a frightful rapidity. The Paps are generally enveloped in mist, but on this day their tops were seen distinctly, so bare, simple, and yet grand, in the clear atmosphere.

Caol Ila Distillery stands in the wildest and most picturesque locality we have seen. It is situated on the Sound of Islay, on the very verge of the sea, in a deep recess of the mountain, mostly cut out of the solid rock. The coast hereabouts is wild and broken, and detached pieces of rock lie here and there of such size that they form small islands.

Das diese Ausführung aus längst vergangenen Zeit stammt, ist kaum zu glauben. Auch heute könnte man die Umgebung von Caol Ila nicht besser beschreiben.

Form follows function?

Der funktionale Bau aus den 70ern… Anscheinend hat Caol Ila immer schon ein Augenmerk auf Funktionalität gelegt. Auch Barnard beschrieb Caol Ila im 19. Jahrhundert wie folgt: „The Distillery was built in the year 1846, and subsequently much extended and improved, and is arranged in the most modern style and possesses all the newest appliances used in the art of distilling.“

Diese Ausrichtung auf Funktionalität scheint einige Whisky Nerds dazu zu verleiten zu behaupten, dass Caol Ila eine Destille ohne Seele sei. Das möchten wir entschieden verneinen. Sie hat den größten Ausstoss aller Islay Destillen, klar, Caol Ila ist ein wichtiger Bestandteil von Blends wie zum Beispiel Johnnie Walker oder J&B. Aber auch hier arbeitet ein Master Distiller und viele weitere Mitarbeiter daran, den typischen Caol Ila Geschmack zu hegen und zu pflegen. Und das mit dem Stolz, der Liebe und dem Herzblut, den man von schottischen Brennereien gewohnt ist.

Der Geschmack

Der Geschmack: Caol Ila bereichert die Islay Whiskys mit seiner eigenen Note. Leicht rauchig und ein Hauch von Meeresaroma. Und ganz wichtig: die Süße! Man liest oft von Pfirisch-Aromen. Wir sagen aber ganz eindeutig: ein Caol Ila hat in der Nase einen Hubba Bubba Geruch 😉

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